Wenn ich euch frage, was euch als erstes in den Kopf schießt, wenn ihr an Peru denkt, werden bestimmt nicht wenige mit Machu Picchu antworten. Wer nach Peru reist, kommt um einen Ausflug zu dieser weltberühmten Ruinenstätte wohl nicht drumherum. Auch bei mir stand dieses archäologische Highlight natürlich ganz oben auf der Liste an Orten, die ich während meiner Zeit in Südamerika unbedingt sehen musste.
Dabei wurde die bekannte Sehenswürdigkeit gerade erst im Jahr 1911 wiederentdeckt. Natürlich nicht in dem Zustand, in dem wir sie heute kennen. Damals fand man eher einen komplett zugewachsenen Dschungel vor. Heute besuchen jährlich mehr als eine Millionen Touristen diesen faszinierenden Ort.
Was genau macht diese Attraktion aber so interessant und beliebt für Touristen? Und wie kommt man überhaupt an diesen doch eher abgelegenen Ort?
Die Anreise
Um Machu Picchu zu erreichen, gibt es nicht den einen Weg. Je nachdem, wie viel Zeit euch zu Verfügung steht und ob ihr begeisterte Wanderer seid oder die weniger anstrengende Variante bevorzugt, habt ihr die Wahl zwischen verschiedensten Optionen.
Ich werde euch hier einen kleinen Überblick verschaffen. Allerdings ist es am einfachsten in eines der zahlreichen Reisebüros zu gehen, sobald ihr in Cusco ankommt, sich beraten zu lassen und dann eines der Tour Pakete zu buchen. Nur in der Hochsaison ist es ratsam den Eintritt bereits im voraus online zu reservieren.
Am Fuße des Berges, auf dem sich die Ruine erstreckt, befindet sich das kleine Dorf „Aguas Calientes“. Übersetzt heißt das so viel wie „warme Wässer“ und tatsächlich findet ihr hier heiße Quellen, in denen ihr nach eurer Wanderung oder Führung entspannen könnt. Egal für welche Art der Anreise ihr euch entscheidet, hier werdet ihr wahrscheinlich ein bis zwei Nächte verweilen. Auch wenn die Ortschaft ganz süß ist, solltet ihr hier wirklich nicht mehr Zeit verbringen. Aufgrund der starken Touristenanstürme und der isolierten Lage sind die Preise nämlich extrem überteuert.
Der schnellste Weg um nach Aguas Calientes zu kommen und danach wieder so schnell wie möglich zu verschwinden, ist per Zug. Zuerst müsst ihr hierfür den Bus oder Shuttle von Cusco nach Ollantaytambo nehmen. Von dort fährt der „Inca Rail“ weiter bis nach Aguas Calientes. Viele wandern das Stück von Ollantaytambo nach Aguas Calientes auch entlang der Gleise. Die Zugfahrt ist jedoch jeden Cent wert. Nicht nur habt ihr einen 360 Grad Ausblick auf die wunderschöne Umgebung, sondern mithilfe einer kleinen Two-Men-Show im Wagon wird euch auch die Geschichte der Inka etwas nähergebracht. Das ist schon ein kleines Erlebnis in sich.


Die wahrscheinlich beliebteste Variante, zumindest für alle Berg-Fans, ist hingegen der bekannte Inca Trail. Wenn ihr etwas mehr Zeit eingeplant habt, könnt ihr innerhalb von vier Tagen entlang der Route wandern, die vor vielen Jahren bereits von den Inkas beschritten wurde. Die Wanderwege sind dabei nur mit Guide zugänglich. Keine Einzelgänge also. Je nach Anbieter unterscheiden sich die inkludierten Leistungen und der Schlafplatz. Prinzipiell kommt man nachts aber in einfachen Base Camps unter und schläft entweder im Schlafsaal oder Zelt. Außerdem ist die komplette Verpflegung mit Frühstück bis Abendessen in den meisten Paketen enthalten. Manche zählen sogar mit Gepäcktransport. Insgesamt muss man dafür nur leider ziemlich viel Geld liegen lassen.
Wer nicht sein ganzes Reise-Budget für eine mehrtägige Wanderung ausgeben, aber trotzdem eine ähnliche Experience erleben möchte, der entscheidet sich für die etwas günstigere Variante. Der Salkantay Trek umfasst einen vier- bis fünftägigen Marsch. Hier ändert sich im Gegensatz zum Inca Trail ausschließlich die Route. Sonst kann man ebenfalls zwischen unterschiedlichen Paketen unterscheiden, je nach inkludierten Leistungen.
Da ich motivierte Wanderin bin, aber einfach nicht so viel Zeit in einen mehrtägigen Trek verlieren wollte, habe ich mich für die abgespeckte Variante des Inca Trails entschieden. Machu Picchu Reservations bietet unter anderem einen 2-tägigen Inca Trail an, bei dem ihr nur den finalen Abschnitt des gesamten Weges bis zu Machu Picchu zu Fuß zurücklegt. Für mich war das die beste Option, da ich mir die Ankunft bei der archäologischen Stätte trotzdem noch verdient haben wollte. Es ist halt doch ein anderes Gefühl, wenn man hinaufwandert, als wenn man sich einfach nur in den Zug setzt.
Außerdem wollte ich mir auch Kosten sparen. Im Endeffekt habe ich aber erfahren, dass ich für den Salkantay Trek ungefähr genauso viel gezahlt hätte. Ihr wollt euch gar nicht vorstellen, wie viel man dann in den gesamten Inca Trail investieren müsste.
2 Tage Inca Trail zu Machu Picchu
Wie der Großteil der Touristen startete auch unsere Gruppe, die aus insgesamt fünf Personen bestand, unsere Reise mit einer Busfahrt vor Sonnenaufgang von Cusco nach Ollantaytambo. Nach ungefähr eineinhalb Stunden habt ihr den Ort erreicht. Dort warteten wir dann auf den Zug.
Das coole am zweitägigen Inca Trail ist, dass ihr quasi von allem etwas dabei habt. Mit dem Inca Rail geht es nämlich von Ollantaytambo bis zum Kilometer 104, der ungefähr auf der Hälfte der Strecke Richtung Aguas Calientes liegt. Wir in Wanderausrüstung, der fehlende Schlaf ins Gesicht geschrieben, und neben uns zwei Asiatinnen, welche die ganze Fahrt über an ihrem Make-up feilten. Gibt halt auch diejenigen, die wirklich nur fürs Foto hinfahren.
Am Kilometer 140 sind unsere Gruppe und ein paar wenige weitere Personen jedenfalls vom Zug abgesprungen. Hier haben wir dann unseren Guide wieder getroffen, unser Lunch- und Snack-Paket erhalten und unsere Wanderung gestartet.
Unsere Gruppe bestand aus einem Pärchen aus Taiwan, einem weiteren Paar aus Spanien, und meiner Wenigkeit. Glücklich alleine.

Zu Beginn der Wanderung wurden wir dann gleichmal richtig hart rangenommen. Unser Guide meinte, dass für die ersten zwanzig Minuten er die Geschwindigkeit vorgibt, um herauszufinden wie fit wir waren. Naja, so fit wie er, der diese Wanderung regelmäßig zurücklegt, wohl keiner. Die doch ziemlich steile Strecke ist er eher hinaufgesprintet als gewandert. Ich war dann auch die einzige, die halbwegs mit ihm mithalten konnte. Zumindest bis auch mir die Puste ausging. Schließlich kostete einem auch hier die Höhenlage viel Kraft und Atem. Anschließend ließ er aber uns das Tempo bestimmen.
Dazwischen gab es einige kleine Verschnaufpausen, und zum Snacken natürlich. Außerdem passierten wir einige interessante Orte, an denen wir weitere Ruinen vorfanden und unser Guide uns Geschichten und von faszinierenden Fakten erzählte.
Die Inka
Ich bin zwar keine Geschichtsexpertin und kann mich auch nicht mehr an alle Details der Erzählungen auf unserer Tour erinnern. Trotzdem will ich an diesem Punkt ein paar interessante Fakten auspacken, die mich besonders fasziniert haben. Erstmals weiß ich es zu schätzen, dass wir damals in der Oberstufe über Monate bei den antiken Hochkulturen hängengeblieben sind, sodass im Endeffekt kaum noch Zeit für den zweiten Weltkrieg blieb.
Die Inka sind nicht nur eines der bekanntesten indigenen Völker Südamerikas, sondern auch das größte präkolumbianische Reich, das je existiert hat und übertrifft somit die Maya, Azteken, Olmeken, etc. Es zog sich über Kolumbien, Ecuador, Bolivien und Peru bis hinunter nach Chile und Argentinien. Prinzipiell entlang des gesamten Andengebirgszuges. Durch die raffinierte Art und Weise neues Land und andere Völker einzunehmen, konnten sie sich ein riesiges Herrschaftsgebiet sichern.
Und tatsächlich waren die Inka ein sehr weit entwickeltes Volk. Das spiegelt sich auch in Architektur und Landwirtschaft wider. So sollen sogar diejenigen, die der untersten Gesellschaftsschicht angehörten, immer ausreichend zu Essen gehabt haben. Aber auch die Religion spielte eine sehr wichtige Rolle. Für den wichtigsten Gott, Inti, den Sonnengott, wurden Tier- oder auch Menschenopfer erbracht. Für Familien war es eine große Ehre, wenn ihre Kinder als Opfergabe auserwählt wurden.
Außerdem fand ich einen weiteren Fakt sehr interessant, den uns unser Guide mitgegeben hat. Auch die Inka hatten ein eigenes Kalendersystem. Laut diesem soll alle hundert Jahre ein großes Ereignis stattfindet, das weltweite Auswirkungen hätte, um so wieder die natürliche Balance herzustellen. Wenn wir ein paar Jahre in der Zeit zurückgehen, werden wir sehen, dass man da durchaus ein Muster erkennen kann. Erst vor kurzem standen wir mit der Corona Pandemie vor einer großen Herausforderung. Viele Menschen kamen ums Leben. Ungefähr hundert Jahre zuvor hatte die Welt mit der Spanischen Grippe zu kämpfen und wenn wir nochmal hundert Jahre zurück rechnen, war Cholera eine weltweite Problematik. Und die Inka wussten scheinbar bereits davon.
Ursprünglich wurde aber gar nicht die Bevölkerung selbst, sondern nur der Herrscher des Volkes als „Inka“ bezeichnet. Nun verwenden wir das Wort für alle im Reich lebenden Menschen. 13 Millionen Nachfahren soll es heute schätzungsweise noch geben.
Zwischenstopp bei Wiñaywayna
Wiñaywayna war der erste archäologische Fundort, den wir während unser Wanderug passierten. Dort befindet sich ein kleines Inka Dorf. Vor allem über die landwirtschaftlichen Merkmale haben wir hier mehr erfahren.

Bestimmt habt ihr schon einmal die typischen Terrassenbauten gesehen, welche die Inka in der Andenregion nutzten, um Obst und Gemüse anzubauen. Die steilen Hänge im Gebirge hätten sich sonst kaum zum bewirtschaften geeignet. Auf den Terrassen bildeten sich zudem eigene Mikroklima, sodass unterschiedliche Arten von Lebensmittel kultiviert werden konnten. Zu den Hauptnahrungsmitteln zählten vor allem Mais, Quinoa und natürlich die Kartoffel. Ganze zweitausend der weltweit insgesamt viertausend Kartoffelsorten findet ihr in Peru, dem angeblichen Herkunftsland des international beliebten Nachtschattengewächses. Und die Inka ernährten sich tatsächlich vorwiegend vegetarisch. Fleisch wurde nur zu besonderen Anlässen serviert.

Diese landwirtschaftlichen Terrassen trugen übrigens den Namen „Andenes“. Daher stammt wahrscheinlich auch der Name der längsten Gebirgskette der Welt.

Auf zum Sonnentor
Dann ging es aber auch schon weiter auf unserer Wanderung. Die ersten drei Stunden sind eigentlich am härtesten, da es hier die meiste Zeit bergauf geht. Ab Wiñaywayna sind es noch ungefähr zwei Stunden bis zum Sonnentor und damit der Tür zu Machu Picchu. Diese Wegstrecke ist jedoch recht flach und leicht zu meistern.
Am Nachmittag kamen wir also am Sonnentor an und unser erster Blick auf Machu Picchu war … nicht wie erwartet. Also genauer gesagt konnten wir tatsächlich gar nichts erkennen.

Aber keine Sorge. Unser Guide hat uns daraufhin gleich versichert, dass bis heute noch jede Gruppe, mit der er zu Machu Picchu gewandert ist, die Attraktion sehen konnte, so wie man sie von Bildern kennt. Wir warteten also geduldig und nach ungefähr zehn Minuten klarte die Sicht dann doch noch etwas auf und wir konnten einen ersten Blick auf die historische Wunderstätte erhaschen.

Nach einem weiteren kurzen Fußmarsch standen wir dann aber auch schon direkt davor. Ein unvergleichbares, unvergessliches Gefühl. Obwohl die eigentliche Führung über das Gelände erst morgen stattfinden würde, konnten wir trotzdem schon den oberen Teil erkunden und natürlich auch ein paar coole Fotos schießen.



Das Ende von Tag 1
Anschließend ging es aber auch schon mit dem Bus die Bergstraße hinunter nach Aguas Calientes, wo wir für eine Nacht in einem kleinen Hotel unterkamen. Auf dieser Fahrt hat unser Guide scheinbar gemerkt, dass man mich gut aufziehen kann. Eigentlich war er ja ein ganz netter Typ, gutaussehend noch dazu. Anfangs haben wir beide etwas herumgescherzt und irgendwann blieb er an meinem Namen hängen. Da hat er mich tatsächlich gefragt, ob meine Mama eine schwere Geburt hatte, oder warum sie mich so benannt hat. Dass mein Vorname in Südamerika sehr untypisch war, wusste ich schon. Aber noch nie hat ihn jemand beleidigt. Und das war nur der Anfang. Die ganze restliche Reise über würde er nicht mehr von mir ablassen und fand immer wieder neue Sachen, mit denen er meine Nerven ausreizen konnte. Bis ich irgendwann bewusst versuchte, auf Abstand zu gehen.
In Aguas Calientes angekommen, gingen wir nach einer dringend notwendigen Dusche und kurzer Zeit zum Entspannen alle gemeinsam Abendessen, was ebenfalls im Package inkludiert war. Vorspeise und Fisch zum Hauptgang. Ganz klassisch. Meinen Guide, der anschließend unbedingt noch in eine Karaoke Bar gehen wollte, musste ich leider enttäuschen. Schließlich brauchte ich (und meine Nerven) nach diesem anstrengenden Tag etwas Erholung und Schlaf, damit ich auch wieder fit für den nächsten Tag war.
Der nächste Tag begann erneut sehr früh. Nach einem reichhaltigen Frühstück vom Buffet ging es mit dem Bus erneut hinauf zur archäologischen Stätte. Auch zu Fuß könnte man den Berg hinaufwandern. Das umfasst etwa 1.700 Stiegen. Allerdings sollte man versuchen so früh wie möglich oben zu sein, um die Touristenmassen zu vermeiden. Ich habe mir die Energie jedenfalls lieber für später aufgespart.


Machu Picchu
Um die Stätte ranken sich zahlreiche Theorien und Mythen, die bisher nicht geklärt werden konnten. Fakt ist, dass der Ort ein perfektes Beispiel für die architektonischen und landwirtschaftlichen Fortschritte der Inka sind. Erbaut wurde die Stadt wahrscheinlich im 15. Jahrhundert. Und trotzdem ist sie noch so gut erhalten. Sodass sogar die Wasserleitungen von damals noch intakt sind.
Außerdem muss man zugeben, dass die Lage, mit dem schönen Gebirge im Hintergrund, die Stätte zum perfekten Foto-Spot macht. Die Nebelwolken können nervig sein, wenn sie einem die Sicht versperren. Andererseits verpassen sie dem Ort eine zusätzliche mystische Atmosphäre.

Vor etwas mehr als hundert Jahren war der amerikanische Archäologe Hiram Bingham eigentlich auf der Suche nach einem ganz anderen Ort. In der Nähe soll er jedoch auf einen kleinen jungen getroffen sein, der nur meinte „Machu Picchu! Machu Picchu!“. Daraufhin wurde die große Entdeckung gemacht und der Ort Machu Picchu getauft, was eigentlich nichts anderes heißt als „alter Gipfel“.
Bezüglich dem Bau der Stadt gibt es nur Theorien. Mehr als zweihundert Gebäude soll die Anlage ursprünglich umfasst haben. Allesamt aus Stein. Teilweise sind die Brocken so riesig, dass man sich nicht ganz erklären kann, wie man diese auf den Berg transportiert haben soll.
Bei der Konstruktion der Häuser wurde außerdem kein Mörtel verwendet. Die Steine wurden so perfekt zugeschliffen, dass man sie einfach nur noch übereinanderstapeln musste. Und so haben sie zahlreiche Erdbeben, Winde und Witterung überlebt. Wenn man die Mauern näher betrachtet, sieht man wie gleichmäßig hier gearbeitet wurde. Die Dächer waren meist aus Stroh oder Schilf. Deshalb sind sie heute auch nicht mehr vorhanden. Nur für einige wenige Gebäude wurden Dächer zur Darstellung nachgebaut.

Auch in den Gebäuden spiegelt sich die Religion wieder. Beispielsweise findet man immer entweder zwei oder drei Fenster an einer Zimmerwand. Diese stehen für die Dualität, wie Leben und Tod, oder Trinität, wie Himmel, Erde und Unterwelt.
Das Gelände umfasst auch zahlreiche Tempel, die zu Ehren der Götter erbaut wurden. So beispielsweise die Tempel des Pumas, des Kondors und der Schlange, wobei der Kondor für den Himmel, der Puma für die Erde und die Schlange für die Unterwelt steht.
Ob Machu Picchu als religiöse Stätte oder doch als Festung zum Schutz vor Angreifern errichtet wurde, ist jedoch unbekannt, sowie es für viele weitere offene Fragen keine Erklärung gibt.
Machu Picchu Mountain
Der bekannte Gebirgssporn, den die meisten von den klassischen Fotos kennen, ist der Berg namens Huayna Picchu (junger Berg), der mitten am Gelände 2.700 Meter in die Höhe ragt. Diesen sowie den Machu Picchu Mountain könnt ihr beide für einen kleinen zusätzlichen Eintrittspreis besteigen.
Der Machu Picchu Mountain ist mit 3.140 Metern etwas höher. Insgesamt muss man 1.600 Stufen zurücklegen, um an die Spitze zu gelangen. Für den habe ich mich entschieden. Kein einfacher Hatscher. Aber zum Glück bekam ich etwas Gesellschaft. Genau vor mir hat sich nämlich eine Österreicherin in die Liste beim Eintritt eingetragen. Nicht einmal eine Woche unterwegs und schon trifft man jemanden von Zuhause. Jedenfalls haben wir von da an gemeinsam den Berg bezwungen. Irgendwann kam dann auch noch mein netter Guide hinterhergelaufen. Der wollte mich halt wirklich einfach nicht in Ruhe lassen.



Unten angekommen bekamen wir dann aber nochmal eine kleine Privatführung am Gelände, was schon ziemlich cool war.

Anschließend ging es auch schon zurück nach Aguas Calientes. Zum Glück mussten wir nicht bis zum Kilometer 140 zurücklaufen, sondern konnten direkt in den Zug Richtung Ollantaytambo steigen. Der Shuttle brachte uns dann wieder nach Cusco. Dort holte ich mir noch ein wohlverdientes Abendessen. Dieses Mal ein Menü um nur EUR 1,60 (lies auch meinen Beitrag zu Cusco).
Mein Fazit
Egal wie ihr es macht, ob ihr euch für einen Trek entscheidet oder die schnelle Variante per Zug wählt, Machu Picchu wird euch zweifelsohne faszinieren. Deshalb darf diese Aktivität während eurer Reise durch Peru auf keinen Fall fehlen. Zwar ist diese Attraktion schon lange kein verstecktes Juwel mehr, aber trotzdem immer noch ein eindeutiges Must-See.
Der Ort ist nicht nur wunderschön, sondern auch extrem beeindruckend. Mit jedem Schritt entlang der Wege, die früher schon die Inka begangen haben, wächst das Interesse für die Geschichten, die diese Stätte verbirgt. Ich selbst war nie ein großer Historik-Fan. Aber wenn man an so einem Ort ist, möchte man es einfach wissen: Wie? Weshalb? Und Warum? Und die Tatsache, dass es auf so viele Fragen noch gar keine Antworten gibt, macht einen natürlich noch neugieriger.
Meine 2-Tages-Tour mit Machu Picchu Reservations kann ich auf alle Fälle weiterempfehlen. Auch wenn mein Guide manchmal etwas nervtötend war, hat er seine Arbeit schon gut gemacht und uns einen sehr guten Überblick über die gesamte geschichtliche Laufbahn der Inka sowie die Architektur und Bedeutung der Stätte selbst gegeben. Und während ich so über meine Erfahrung berichte, möchte ich am liebsten selbst aufs Neue dorthin reisen.
Machu Picchu war aber nicht der einzige faszinierende Ort, den ich während meines Aufenthalts in Cusco noch entdecken würde. Eines kann ich euch schonmal verraten: In meinem nächsten Beitrag wird es bunt. Bis dahin,
Bussi Baba!


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